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Nr. 10 ist ein mir unbekanntes Stück. Um ein
Lakritz von Haribo geht es nicht, aber die spiralförmige
Versteinerung gibt mir echt ein Rätsel auf!!
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Herr Semmler, aus Berlin, hat
mir 10 Funde zugeschickt, die ich so gut wie möglich abgelichtet
habe. Die Stücke stammen alle von Rügen, wo Herr Semmler seit
Jahren mit seiner Frau auf Fossiliensuche geht. Bei Nr. 1 handelt es sich
um einen Salenia (a=von oben; b=von unten; Durchm. 12 mm
x 5 mm hoch); um Schwämme könnte es sich bei Nr. 2 (70
mm lang), Nr. 3 (70 mm lang), Nr. 5 (34
mm breit) und Nr. 7 (60 mm lang) handeln; Nr.
4 (40 mm lang) scheint ein Teil eines stark verwitterten
Schneckengehäuses im Stein zu sein; Nr. 6 ist ein Echinocorys,
der 70 mm lang, 55 mm hoch und 55 mm breit ist. In der Auszugvergrößerung
ist ein Abdruck zusehen, der evtl. zu einer Pocke gehört oder von
einer Schnecke hinterlassen worden ist. Nr. 8 (40 mm lang
- der Knubbel hat einen Durchmeser von 10 mm) schlecht bestimmbar,
evtl. auch ein Schwamm; bei Nr. 9a-b-c handelt es sich um einen
Zahn (Maße: 8 mm lang - 4 mm breit und 10 mm hoch), der. a=von außen
- b=von innen, so nehme ich das mal an. c=der Zahn
ist beim Fotografieren zerbrochen und so kam zu dem
Einblick, der sonst im Verborgenen geblieben währe.
Um welche Art von Zahn es
sich bei dem Stück handelt, kann ich allerdings nicht sagen. Ein
Zahn von einem Hai scheint es sich dabei meines Erachtens nicht
zu handeln.
Ihnen und ihrer Frau wünsche
ich weiterhin viel Erfolg beim Sammeln! Ihr Siegfried Taake
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