Gästen-Funde und -Beiträge 2012
 

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Was junge Nachwuchssammler gefunden haben, seht auf der...   > Jungendseite <!

Gäste zeigen ihre Fundstücke und schreiben dazu kleine Beiträge
 Auf dieser Seite sehen Sie Fundstücke, die uns per EMail zugeschickt wurden; für die Korrektheit der Beiträge und Bilder übernimmt der Domaininhaber von www.seeigel-fossilien.de keine Haftung!
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Die Bilder Nr. 1 - 8 sind von Renate G. aus Dachau. Seit Jahren fährt sie mit Volkmar und deren 2 Hunden nach Gjellerodde, Dänemark. Was sie jetzt allerdings am Strand gefunden haben ist sehr, sehr selten!  Auf der Halbinsel "Gjellerodde" fanden sie am Strand einen "Ammonit". Auf Bild 6-7 ist ein stark abgerollter und verwitterter Ammonit in voller Größe abgebildet, wobei in der Mitte noch Original-Fragmente zusehen sind! Ansonsten fallen bei dem Fund noch viele Brachiopoden auf, die den Rand umsäumen. Die Größe schätze ich auf 12-15 cm Durchmesser. Laut "Fossilien" Sonderausgabe Nr. 14, sind aus dem Geschiebe nur ca. 1 - 2 Dutzend "Ammoniten-Reste" bekannt!! Daher scheint euer Stück eines der Besten zusein!
Nr. 1: Muschelkalkablagerung     2 - 3: Versch. Brachiopoden     4: Ein Belemnit und evtl. eine kleine Flintsteinknolle
5: Ein Teilstück einer dickschaligen Auster     6-7: Ammonit - 7 anhaftende Brachiopoden     8: Dendrit

Herzlichen Dank für den Beitrag! Euer Siegfried Taake
Ä Was ist "Dendrit"?   ...unter folgendem Link kann es jeder nachlesen:  http://de.wikipedia.org/wiki/Dendrit_%28Geologie%29
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Nr. 10 ist ein mir unbekanntes Stück. Um ein Lakritz von Haribo geht es nicht, aber die spiralförmige Versteinerung gibt mir echt ein Rätsel auf!!

Herr Semmler, aus Berlin, hat mir 10 Funde zugeschickt, die ich so gut wie möglich abgelichtet habe. Die Stücke stammen alle von Rügen, wo Herr Semmler seit Jahren mit seiner Frau auf Fossiliensuche geht.
Bei Nr. 1 handelt es sich um einen Salenia (a=von oben; b=von unten; Durchm. 12 mm x 5 mm hoch);
um Schwämme könnte es sich bei Nr. 2 (70 mm lang), Nr. 3 (70 mm lang), Nr. 5 (34 mm breit) und Nr. 7 (60 mm lang) handeln;
Nr. 4 (40 mm lang) scheint ein Teil eines stark verwitterten Schneckengehäuses im Stein zu sein;
Nr. 6 ist ein Echinocorys, der 70 mm lang, 55 mm hoch und 55 mm breit ist. In der Auszugvergrößerung ist ein Abdruck zusehen, der evtl. zu einer Pocke gehört oder von einer Schnecke hinterlassen worden ist.
Nr. 8 (40 mm lang - der Knubbel hat einen Durchmeser von 10 mm) schlecht bestimmbar, evtl. auch ein Schwamm;
bei Nr. 9a-b-c handelt es sich um einen Zahn (Maße: 8 mm lang - 4 mm breit und 10 mm hoch), der. a=von außen - b=von innen, so nehme ich das mal an. c=der Zahn ist beim Fotografieren zerbrochen und so kam zu dem Einblick, der sonst im Verborgenen geblieben währe. Um welche Art von Zahn es sich bei dem Stück handelt, kann ich allerdings nicht sagen. Ein Zahn von einem Hai scheint es sich dabei meines Erachtens nicht zu handeln.

Ihnen und ihrer Frau wünsche ich weiterhin viel Erfolg beim Sammeln!
Ihr Siegfried Taake

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